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Ruhe- und Belastungs-EKG

 

Was ist ein Belastungs-EKG?

Bei einem Belastungs-EKG wird das Elektrokardiogramm unter körperlicher Aktivität geschrieben. Bei jedem Schlag entsteht im Herzen ein schwacher Strom mit einer Spannung von ca. 1/1000 Volt. Ein Elektrokardiogramm zeichnet diese elektrischen Herzaktionen auf und gibt sie als Kurven wieder.

Wie funktioniert ein Belastungs-EKG?

Das Belastungs-EKG wird nach dem gleichen Prinzip wie ein Ruhe-EKG erstellt. Der Untschied ist nur, dass der Patient während der Messung körperlich aktiv ist. Eingesetzt wird ein stationäres Fahrrad (Ergometer) oder Laufband. Die Arbeitsleistung wird in Watt gemessen. Die unterschiedlichen Belastungsphasen lassen sich am Fahrrad programmieren.

 

Wozu dient das Belastungs-EKG?

Beim Belastungs-EKG werden die Arbeitsleistung und mögliche Veränderungen der Herz- und Kreislauffunktion gemessen (Ergometrie). Folgende Krankheiten lassen sich diagnostizieren und beurteilen:

  • Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit, KHK);
  • Bluthochdruck unter körperlicher Belastung (Belastungshypertonie);
  • Herzrhythmusstörungen unter körperlicher Belastung;
  • Medikamentöse Therapie bei KHK und Bluthochdruck;
  • Belastbarkeit nach Herzinfarkt und Herzoperationen;

 

Wie wird ein Belastungs-EKG durchgeführt?

Vor dem Belastungs-EKG erstellt der Arzt zunächst ein Ruhe-EKG. Deim Belastungs-EKG wird oft die Fahrradergometrie eingesetzt, also ein stationäres Fahrrad. Es gibt Liege- oder Sitzfahrräder.

Meist wird die Belastungsintensität alle zwei Minuten um 25 bis 50 Watt gesteigert. Der Arzt registriert das EKG und den Blutdruck mindestens am Ende jeder Belastungsstufe. Sechs bis zehn Minuten nach Belastungsende werden das EKG und der Blutdruck in der Erholungsphase erneut erfasst.

 

Quellen & Links:

Literaturverzeichnis und weiterführende Links zum Thema:

http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Untersuchungen/EKG-Belastung-1171.html

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Letzte Änderung am Freitag, 09 Oktober 2015 11:30